Die Idee zu LENADI haben Franz Kratzer und Sintje Reicheneder von der Lebens-Hilfe Freising gehabt.
Die beiden haben im ersten Lockdown wegen der Pandemie zusammen gearbeitet.
Damals haben sie Schwierigkeiten gehabt:
Sie wollten ihre Betreuten informieren.
Aber es gab Kontakt-Beschränkungen.
Und es gab immer wieder neue Regeln.
Und die Menschen mit Behinderung wussten nicht:
Was darf ich jetzt noch machen?
Sintje Reicheneder erzählt:
Menschen mit geistiger Behinderung können im Internet nicht suchen.
Es gibt ein paar Videos in leichter Sprache.
Aber die Videos sind selten.
Und es ist schwierig, die Videos zu finden.
Man muss viele Suchbegriffe eingeben.
Man weiß ja nicht:
Wie schreibt man Corona?
Und wie schreibt man Pandemie?
Manche Menschen können auch nicht lesen und schreiben. Zum Glück haben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dann Padlet gefunden.
Padlet ist eine digitale Pinnwand.
Die Pinnwand wird auch in den Schulen für das Homeschooling benutzt.
Padlet ist fast barrierefrei.
Aber es gibt auch Sachen, die Padlet nicht kann.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben dann Videos gemacht in leichter Sprache.
Die Videos haben Fotos und Symbole und eine synthetische Stimme.
Die Videos erklären zum Beispiel: Warum man sich impfen lassen sollte.
Das Team war sogar für den bayerischen Digitalpreis nominiert!