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Manchmal entstehen die schönsten Geschichten ganz ohne Planung. So war es auch bei den Bewohner*innen des Hermann-Altmann-Hauses (HAH), als das Abmähen unserer Blühwiese plötzlich zu einem ganz besonderen Erlebnis für Mensch und Tier wurde.

Aus Blühwiese wird Zirkus-Buffet: Ein spontaner Ausflug des HAH mit tierischem Happy End

Eine Blühwiese mit Mehrwert

Unsere Blühwiese rund um das Hermann-Altmann-Haus ist nicht nur ein wertvoller Lebensraum für Bienen, Schmetterlinge und viele andere Insekten – sie trägt auch dazu bei, die Artenvielfalt zu fördern und unsere Außenanlagen naturnah zu gestalten.

Nachdem die Wiese gemäht worden war, stellte sich wie jedes Jahr die Frage: Wohin mit dem frischen Schnittgut?

In den vergangenen Jahren war die Antwort einfach. Die Esel in Sickenhausen freuten sich immer über das saftige Grün und wurden regelmäßig damit gefüttert. Doch inzwischen sind die Tiere in den Bayerischen Wald umgezogen – unsere bisherigen vierbeinigen Abnehmer waren also nicht mehr da.

Eine spontane Idee wird Wirklichkeit

Aus dieser kleinen Herausforderung entstand eine ganz spontane Idee: Warum nicht beim Zirkus nachfragen, der gerade auf der Wiese bei der Hofmetzgerei Pförrer gastierte?

Gesagt, getan. Ohne lange Vorplanung und ganz unkompliziert machten sich die Bewohner*innen gemeinsam mit ihren Begleitpersonen auf den Weg. Im Gepäck: jede Menge frisches Gras und die Hoffnung, dass die Zirkustiere sich darüber freuen würden.

Schon bei der Ankunft war klar: Die spontane Aktion war ein Volltreffer.

Hungrige Tiere und viele strahlende Gesichter

Die Zirkusfamilie empfing unsere Gruppe herzlich und auch die tierischen Bewohner ließen sich nicht lange bitten. Esel, Ziegen und weitere Tiere genossen das frische Grün sichtlich, während unsere Bewohner*innen sie aus nächster Nähe beobachten und füttern konnten.

Es wurde gelacht, gestaunt und natürlich ganz viel gestreichelt. Für viele war es ein besonderes Erlebnis, den Tieren so nah zu kommen und gleichzeitig etwas Sinnvolles für sie tun zu können. Die Begegnungen waren geprägt von Neugier, Respekt und ganz viel Freude – auf beiden Seiten des Zauns.

Die vielen Fotos dieses Tages zeigen genau das: ehrliche Begegnungen, leuchtende Augen und kleine Momente, die oft mehr sagen als viele Worte.

Weil es so schön war – gleich noch einmal

Die Begeisterung war so groß, dass es nicht bei einem einzigen Besuch blieb. Als die zweite Mähcharge unserer Blühwiese anstand, war schnell klar, wohin das frische Schnittgut wieder gebracht werden sollte.

Also ging es ein zweites Mal zum Zirkus – und erneut warteten hungrige Tiere und herzliche Begegnungen auf unsere Bewohner*innen. Was als spontane Idee begann, entwickelte sich innerhalb weniger Tage zu einer kleinen Tradition.

Manchmal sind es die ungeplanten Momente

Nicht jeder besondere Ausflug muss lange vorbereitet sein. Manchmal reicht eine gute Idee, etwas Mut zur Spontanität und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen.

Aus einer gemähten Blühwiese wurde eine wertvolle Mahlzeit für Zirkustiere, aus einem Zufall wurde ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis – und aus vielen kleinen Augenblicken entstand eine Geschichte, die noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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