Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht. Sexuelle Bildung ist ein Grundrecht. - Dies gilt auch für alle Menschen, die wir in der Lebenshilfe Freising begleiten dürfen.
Dabei geht es um den eigenen Körper, um Vorlieben und Abneigungen sowie um die persönlichen sexuellen Rechte. Sexuelle Bildung dient der Gleichberechtigung von Menschen, die Begleitung im Alltag erfahren und ermöglicht nachhaltig eine emanzipatorische, selbstbestimmte Sexualität.
Doch wie soll das in unserem Alltag klappen und umsetzbar sein? Wecke ich damit keine „schlafenden Hunde“? Ist die Person in meiner Gruppe dafür „fit“ genug? Darf ich meine Betreuung fragen, ob sie mir Kondome kaufen kann? Ich weiß nicht, wie das gehen soll. Wie schaut eigentlich der Körper eines Menschen mit Vulva oder Penis aus?
Einige dieser und weiterer Fragen im Bezug zum Thema Sexualität und sexueller Selbstbestimmung begleiten viele Mitarbeiter*innen, Angehörige, Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senior*innen der Lebenshilfe Freising, in ihrem Alltag.
„[…], dass sexuelle Wünsche und deren Verwirklichung […] ganz »normal« sind und weder dramatisiert, noch infantilisiert, weder verdrängt, noch verboten, sondern akzeptiert und unterstützt werden sollten.“ (Walter, J. 2013)
Die Lebenshilfe Freising e.V. schafft für diese Thematik eine Anlaufstelle.
Ansprechperson ist Gloria Dorsch, Heilerziehungspflegerin, Heilpädagogin und Sexualpädagogin (i.A.). Kontakt: gloria.dorsch@lebenshilfe-fs.de
Alle aktuellen Sprechstunden und Kurse finden Sie immer bei unseren Veranstaltungen.
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