Förderschule mit Profil Inklusion

Intensiv, individuell, inklusiv

Grundlage des Unterrichts im Förderzentrum ist der Lehrplan der Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Aus diesem entwickeln die Klassenlehrer an das Lernniveau und das Lebensalter angepasste Klassenlehr- und Förderpläne. Individuelles Lernen steht im Vordergrund.

Als Schule mit dem Profil „Inklusion“ stellen wir außerdem, vor allem in den Integrations- und Außenklassen, möglichst viele Bezüge zu den Regelschullehrplänen her. Schüler mit schweren Behinderungen werden entsprechend ihrem Alter in den jeweiligen Jahrgangsklassen unterrichtet, erhalten aber klassenübergreifende Förderangebote.

Ausgehend von ihren bereits entwickelten Fähigkeiten und Stärken begleiten wir die Jugendlichen in der dreijährigen Berufsschulstufe auf ihrem Weg in ein möglichst selbstbestimmtes und selbständiges Leben.

In gut ausgestatteten Räumen, einem Schwimmbad, einer großen Turnhalle, mehreren Werkräumen und Schulküchen können unsere Schüler ihre Fähigkeiten entwickeln und die Förderung erhalten, die sie für ihre Entwicklung und die größtmögliche Teilhabe in der Gesellschaft brauchen.

 

Kontakt

Bildungszentrum Gartenstraße
Förderschule mit Profil Inklusion (Schwerpunkt geistige Entwicklung)

Leitung: Björn Zaddach
Gartenstraße 42, 85354 Freising

Tel: 08161  48 41 21
E-Mail: foerderzentrum-ge@lebenshilfe-fs.de

 

Angebot

SVE

Der Heilpädagogische Kindergarten (HPK) des Bildungszentrums Gartenstraße ist eine kombinierte Einrichtung von schulvorbereitender Einrichtung (SVE) und Heilpädagogischer Tagesstätte im Vorschulbereich. Kostenträger für  unseren Kindergarten sind daher die Regierung von Oberbayern und auch der Bezirk Oberbayern. Für Eltern ist die Betreuung kostenlos.

 

Grundschulstufe

Die Grundschulstufe dauert vom ersten bis zum vierten Schulbesuchsjahr. Grundlage des Unterrichts ist der offizielle Lehrplan. Schwerpunkte des Unterrichts in der Grundschulstufe sind die Einführung und Vertiefung schulischer Abläufe und der Aufbau von Arbeitshaltung und Arbeitstechniken. Je nach individueller Ausgangslage lernen die Kinder das Lesen und Schreiben vom Laut über das Wort bis hin zum Text. In Mathematik werden sie in den pränumerischen (Vorläuferfertigkeiten Farben, Formen, Reihenfolgen) und numerischen Bereich eingeführt, sie erlernen die Grundrechenarten und üben den Umgang mit Geld und Maßeinheiten.

 

Mittelschulstufe

Die Inhalte der Grundschulstufe werden fortgeführt und die erworbenen Kompetenzen im Bereich der Kulturtechniken gesichert und erweitert.

Im Fach Deutsch wird in leistungsdifferenzierten Lerngruppen die Lese- und Schreibkompetenz weiter entwickelt. Für einzelne Schüler*innen liegt der Schwerpunkt in der Erweiterung ihrer Kommunikationsmöglichkeiten mit den Mitteln der Unterstützten Kommunikation. Im Fach Mathematik ist die zunehmende Orientierung an lebenspraktischen Anwendungsfeldern, wie etwa der Umgang mit Geld, hervorzuheben.

Neu in der Mittelschulstufe ist der Erwerb lebenspraktischer Fähig- und Fertigkeiten im Fachunterricht Hauswirtschaft, Textiles Gestalten und Werken. Die Begleitung der Persönlichkeit durch die Lebensphase der Pubertät sowie die Öffnung nach außen durch verstärktes Mobilitätstraining sind für die Mittelschulstufe ebenfalls kennzeichnend.

 

Berufsschulstufe

Die Berufsschulstufe dauert vom zehnten bis zum zwölften Schulbesuchsjahr. Grundlage des Unterrichts ist der offizielle Lehrplan für die Berufsschulstufe des Förderzentrums Geistige Entwicklung. Schwerpunkte des Unterrichts in der Berufsschulstufe sind die Vorbereitung auf das Erwachsenenleben, insbesondere die Förderung einer selbstverantwortlichen handelnden Persönlichkeit, die Vorbereitung auf das Arbeitsleben, das Leben in der Öffentlichkeit, Wohnen außerhalb der Familie und eine selbständige Mobilität.

Kernpunkte der Arbeit sind:

  • Hoher Anteil an Wahlunterricht
  • Festes Lernmodul: Geschlechtsbezogener Unterricht
  • Erwachsenengemäße Umgangsformen
  • Wöchentlicher ganztägiger Praxistag  (in Kooperation mit der Heilpädagogischen Tagesstätte)
  • Jährliche mindestens zweiwöchige Praktika in Betrieben (in Kooperation mit der Heilpädagogischen Tagesstätte)

Das erste Jahr in der Berufsschulstufe findet im Regelfall in einem ausgelagerten Klassenraum am Naturgarten Schönegge (Gärtnereibetrieb) statt.

Wesentlich im gesamten Unterricht ist die Stärkung der Schlüsselkompetenzen wie Gründlichkeit, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein.

 

Partnerklasse

Unsere Partnerklassen in der Grund- und Mittelschulstufe (derzeit bestehend an den Standorten Grundschule Eching, Danziger Straße; Imma Mack Realschule Eching; Montessori Mittelschule Freising) und die beiden Partnerklassen der Grundschule St. Lantbert in unserem Schulgebäude ermöglichen einen gemeinsamen Schulalltag von Kinder bzw. Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf in Unterricht und Schulleben. Die Kooperation mit den Regelschulklassen reicht hierbei von stundenweiser gemeinsamer Zusammenarbeit bis zum täglichen gemeinsamen Unterrichtsvormittag. Die Lerninhalte werden dem individuellen Entwicklungsstand der Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf angepasst. Neben dem gemeinsamen Unterricht sind die Kinder und Jugendlichen in das Schulleben und sonstige Aktivitäten der Partnerschulen integriert und somit Teil der gesamten Schulgemeinschaft.

 

Unterstützte Kommunikation

 

Konzeption

 

 

Lebendige Schule

 

 

Aufnahme

 

 

MSD Mobiler Sozialpädagogischer Dienst

MINT

Einmal im Monat findet im Bildungszentrum in der Gartenstraße ein MINT-Projekt (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) statt. Vormittags in der Schule, nachmittags im Hort forschen Wissenschaftler und Techniker aus diesen Fachbereichen mit unseren Schülern zu den Themen Wasser, Spiegelungen und Mechanik. In der Hortzeit gibt es viele weitere Themen, so dass es auch das ganze Jahr nicht langweilig wird. Es gibt auch immer ein passendes Bastelangebot, so dass die Schüler etwas mit nach Hause nehmen können.

Freising Macht MINT und die Texas Instruments GmbH unterstützen das Projekt finanziell und mit Zeitspenden.

Zu den MINT Blöcken am Vormittag (9.00 – 11.30 Uhr) laden wir herzlich Klassen aus Schulen des Landkreises ein, die zusammen mit unseren Schülern an dem MINT-Projekt teilnehmen können. Das Angebot ist kostenfrei, der Schülertransport ins BiG muss von den Schulen selbst organisiert werden. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei helen.spaeth@gmail.com und nennen gewünschten Termin und gewünschtes Thema.

07.10.2019 ____ MINT im Haus
25.11.2019    
16.12.2019    
08.07.2019    
13.01.2020    
10.02.2020    
16.03.2020    
27.04.2020    
18.05.2020    
29.06.2020    
13.07.2020    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Termine

26.09.2019 _18.00_ Elternabend
07.10.2019   Der Schulfotograf kommt
20.11.2019   Pädagogischer Tag – keine Schule für Schüler*innen
30.11.2019 _10.00_ Gemeinsamer Christkindlmarkt in den Isar-Sempt Werkstätten, Gartenstraße 40
04.12.2019 _08.00_ Adventsandacht in der Ev. Christi-Himmelfahrtskirche, Saarstr. 2 in Freising
20.12.2019   Letzter Schultag vor den Weihnachtsferien: Unterrichtsende 11.30 Uhr, HPT Ende 14 Uhr
14.01.2020  

Infomesse "Erwachsen werden" in der BiG-Aula

21.01.2020 _08.30_

Hospitation von Fachkräften in den Grundschulklassen im BiG

12.02.2020  

Informationselternabend zur Einschulung

21.02.2020  

Schulfasching

31.03.2020  

Infoabend „Neu in der Berufsschulstufe" – am Naturgarten Schönegge Nandlstadt, Meilendorf 20

01.04.2020 _08.30_

Hospitation zukünftiger Schülereltern in den Grundschulklassen im BiG

30.04.2020  

Maifest

13.05.2020  

Sportfest (Ausweichtermin: 20.05.)

27.05.2020  

Bezirkssportfest in der Savoyer Au, Roider-Jackl-Weg

27.06.2020  

Sommerfest – diesmal schulische Pflichtveranstaltung

01.07.2020  

Betriebsausflug – keine Schule

14.07.2020  

Entlassfeier in der Berufsschulstufe

24.07.2020  

Letzter Schultag: Unterrichtsende 9.30 Uhr, HPT Ende 13 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Formulare

Elternhaus und Schule

Elternbeirat (Kontakt: elternbeirat@cd-elektronik.de)

Förderverein (Kontakt: kurtgallenberger@aol.com)

Kooperationspartner Elternhaus und Schule

 

Kooperationspartner

Informationen

Meilenstein 12. Oktober 2015: Förderzentrum der Lebenshilfe ist Inklusionsschule

Seit Montag, 12. Oktober 2015, hat das Förderzentrum mit Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ im Freisinger Bildungszentrum Gartenstraße (BiG) der Lebenshilfe ein weiteres Prädikat: Aus den Händen von Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle erhielten drei Vertreter der Lebenshilfe die Urkunde über das „Schulprofil Inklusion“ für das Förderzentrum im BiG. Schulleiter Björn Zaddach, Hildegard Waldinger, die Bereichsleitung Bildung und Erziehung, und Lebenshilfe-Geschäftsführer Michael Schwaiger zeigten sich hoch erfreut über den Titel. Die Verleihung bedeutet den erfolgreichen Abschluss langjähriger Bemühungen um die Inklusion von Behinderten und nicht behinderten Kindern und Jugendlichen. Die Lebenshilfe wünscht sich nun sehr, im nächsten Schuljahr eine Klasse aus einer Grundschule im BiG begrüßen zu können und damit weitere Schritte in Richtung Inklusion zu gehen.

Schon 1999 errichtete man die erste Außenklasse in der Grundschule Mauern, ab 2001 gab es als Modell Integrationsklassen in der Grundschule St. Korbinian Freising mit dem Zwei-Lehrer-Prinzip. Weitere Außen- bzw. Partnerklassen folgten in den Grundschulen Zolling, Hörgertshausen und Eching, in der Montessorischule Freising, der Realschule Eching und der Mittelschule Freising-Lerchenfeld. „Grünen Unterricht“ gibt es seit 2010 am Naturgarten Schönegge in Meilendorf bei Nandlstadt mit einer ausgelagertem Klasse der Berufsschulstufe. Darüber hinaus zielt der Neubau des Bildungszentrums Gartenstraße in Freising auf eine „Offenen Schule für Alle“: Seit 2012 gibt es hier unter einem Dach sechs Einrichtungen: Förderzentrum mit Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“, Heilpädagogische Tagesstätte, Heilpädagogischer Kindergarten, Integrative  Krippe, Integrativer Hort und die Mobilen Sonderpädagogische Hilfen. Das Förderzentrum besteht im aktuellen Schuljahr aus 18 Klassen mit 158 Schülern, sowie schulvorbereitenden Gruppen mit 37 Kindern. Fünf Klassen mit 35 Schülern lernen in Partnerschulen, eine Klasse der Berufsschulstufe mit neun Schülern ist im Naturgarten Schönegge beheimatet.

Schulleiter Björn Zaddach fasst das Inklusions-Konzept des Förderzentrums zusammen: „Wir arbeiten seit vielen Jahre mit Regeleinrichtungen zusammen. Das bestimmt die Haltung zu unserer Arbeit: Jeder Mensch ist verschieden und profitiert davon, wenn er in einem vielfältigen Umfeld lernen darf, im eigenen Tempo aber auch angeregt durch die Kompetenzen der Mitschüler, also in einer spielerischen und lernenden Auseinandersetzung.“ Ziel sei es, intensiver mit den bestehenden Partnerklassen zusammenzuarbeiten, insbesondere den gemeinsamen Unterricht auszuweiten und inklusionsfreundliche, offene Arbeitsformen zu fördern.

Geschäftsführer Michael Schwaiger ergänzt: „Wir freuen uns schon sehr darauf, dass wir mit dem neuen Inklusionsprofil ab dem Schuljahr 2016/17 aller Voraussicht nach eine Partnerschule haben werden, die eine Regelklasse in unser Förderzentrum entsendet.“ Zudem biete der Integrative Hort zusammen mit einer Ganztagesklasse und Spezialräumen (Werkstätten, Schwimmbad) gute Argumente für Eltern, die der Inklusion aufgeschlossen sind und eine Ganztagsschule mit guten Rahmenbedingungen suchen.

 

Foto von der Verleihung des Profils Inklusionsschule
Verleihung des Profils "Inklusion" mit (v.l.n.r.) Florian Herrmann MdL, Geschäftsführer Michael Schwaiger, Bereichsleitung Hildegard Waldinger, Schulleiter Björn Zaddach, Kultusminister Ludwig Spaenle (Foto Steffen Leiprecht)
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