In der vergangenen Woche kam besonderer Besuch: Stadtgärtner Michael Guyens begleitete die Kinder an den Mühlbach und zeigte ihnen fachkundig, an welchen geeigneten Stellen Vogelfutter ausgebracht werden kann. Dabei erklärte er anschaulich, worauf man achten muss, damit die Tiere wirklich davon profitieren: der richtige Abstand zum Boden, geschützte Plätze und geeignetes Futter standen dabei im Mittelpunkt. Die Kinder hörten aufmerksam zu und stellten viele neugierige Fragen.
In dieser Woche wird es nun kreativ und handfest: Die Kinder bereiten selbst Vogel- und Eichhörnchenfutter vor. Mit viel Begeisterung werden Fichtenzapfen mit Samen und Kokosöl gefüllt, die später als natürliche Futterstellen aufgehängt werden können. So lernen die Kinder spielerisch, wie einfach Naturschutz im Alltag sein kann. Gleichzeitig fördert die handwerkliche Tätigkeit die Fingerfertigkeit und Feinmotorik der Kinder. Dabei erleben sie mit allen Sinnen, wie etwas Sinnvolles entsteht, das der Natur zugutekommt.
Ein weiterer Höhepunkt steht noch bevor: Am letzten Kindergartentag vor den Ferien werden die vorbereiteten Zapfen gemeinsam mit den Eltern am Mühlbach aufgehängt. Abgerundet wird die besondere Tierweihnacht mit einer passenden Geschichte und einem Lied, dass aktuell zum Ohrwurm bei allen im Kindergarten wird.
Die „Waldweihnacht“ im InKiMo Kindergarten zeigt eindrucksvoll, wie gemeinsames Erleben, Lernen und Handeln Kinder für Natur und Umwelt sensibilisieren kann – und wie aus kleinen Zapfen große Freude für Mensch und Tier entsteht.
