Noch bis Mitte Oktober teilen wir auf unseren Social-Media-Kanälen persönliche Perspektiven, klare Botschaften und wichtige Impulse – gestaltet von unseren Auszubildenden.
Für mehr Sichtbarkeit. Für mehr Verständnis. Für eine Gesellschaft, in der alle dazugehören.
Auf unserem Blog stellen wir die Beiträge nun einzeln und zum Nachlesen vor.
[Bitte jeweils auf die Bilder klicken, um sie in voller Größe sehen zu können.]
Die beiden Gruppenbilder zeigen unsere Azubis, die sich mit dem Thema #TeilhabeIstMenschenrecht beschäftigt haben:
Das ist Feli.
Sie geht gerne raus, macht sich schick und besucht liebend gerne den Friseur. Feli kann diese Sachen nur mit persönlicher Assistenz machen, da sie auf den Rollstuhl angewiesen ist. Ohne die Eingliederungshilfe könnte sie nicht auf diese Art am Leben teilnehmen.
"Wer an der Eingliederungshilfe spart, spart an Wünschen und Bedürfnisse von Menschen mit Beeinträchtigung. Fangt an bei Sachen zu sparen, die nicht zwingend notwendig sind."
(Lara, 25 Jahre, HEP-Schülerin)
Das ist Tanja.
Tanja schreibt gerne Geschichten auf ihrem Laptop und E-Mails an Freunde. In ihrer Freizeit geht sie gerne Kaffeetrinken. Diese Aktivitäten fördern ihre Kreativität, ihre Selbstständigkeit und ihre soziale Teilhabe. Für sie ist die Eingliederungshilfe unverzichtbar, um weiterhin aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.
„Ohne Unterstützung wird aus Teilhabe Ausgrenzung.“
(Nina, Auszubildende zur Heilerziehungspflegerin)
Das ist Rudi.
Rudi nimmt in seiner Freizeit gerne an außerhäuslichen Aktivitäten teil. Dies ermöglicht ihm die OBA. Hier geht er am liebsten zum Garteln. Ohne die Unterstützung der OBA könnte er seinen Interessen und Hobbys nicht nachgehen.
"Eingliederungshilfe sichern – weil jeder Mensch zählt."
(Lena, Auszubildende der Heilerziehungspflege)
Das ist Lisa.
Lisa ist ein sehr kreativer Mensch. Bei ihren Projekten benötigt sich manchmal ideengebende Unterstützung. Diese bekommt sie zum Beispiel vom ,,Stricktreff“ und den Betreuer*innen ihrer Einrichtung. Ohne die Eingliederungshilfe könnte Lisa ihrer Kreativität nicht nachgehen.
"Wer Eingliederung kürzt, kürzt Menschen die Chancen."
(Lena, Auszubildende der Heilerziehungspflege)
Das ist Max.
Er hat große Freude daran sich cool anzuziehen. Um in der Stadt shoppen gehen zu können, benötigt er Unterstützung. Ohne die Eingliederungshilfe hätte er nicht die Chance sich nach seinen Wünschen zu kleiden.
„Wer heute die Eingliederungshilfe kürzt, grenzt morgen aus.“
(Lena, Auszubildende der Heilerziehungspflege)
Das ist Maria.
Maria ist sehr gerne draußen und unter Menschen. Sie ist auf ihren Rollstuhl angewiesen. Wenn an der Eingliederungshilfe gespart wird, kann Maria nur noch wenig am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
„Wer an der Eingliederungshilfe spart, verhindert den Ausbau der Barrierefreiheit.“ (Adina, Auszubildende zur Heilerziehungspflegerin)
Das ist Stefanie.
Stefanie geht gerne zu Musikveranstaltungen, um aktiv am kulturellen Leben teilzuhaben. Die Eingliederungshilfe ist für sie unverzichtbar, weil sie nur mit einer Begleitung mittendrin sein kann. Ohne Unterstützung würde sie die schönen Erlebnisse verpassen.
„Eingliederungshilfe ist kein nettes Extra. Sie sollte selbstverständlich und nicht kürzbar sein.“ (Anna, Auszubildende zur Heilerziehungspflegerin)
Das ist Joachim.
Joachim ist großer Fußball-Fan. Er unterstützt seine Mannschaft bei jeder Gelegenheit und freut sich über jedes Tor. Durch die Eingliederungshilfe wird es ihm ermöglicht, auch live im Stadion mitzufiebern. Ohne die Eingliederungshilfe wird ihm dieses tolle Erlebnis verwehrt.
„Wer an der Eingliederungshilfe spart, zeigt Menschen mit Behinderung die rote Karte.“ (Felix, Auszubildender zum Heilerziehungspfleger)
Das ist Fine.
Fine hat eine starke Sehbeeinträchigung. Sie braucht in fremden Umgebungen beim Laufen eine Assistenz. Ohne Eingliederungshilfe kann Fine wenig am Leben teilhaben.
„Wer an der Eingliederungshilfe spart, spart an der Lebensqualität von Menschen.“ (Lara, Auszubildende zur Heilerziehungspflegerin)
Das ist Mina.
Mina fährt gerne Fahrrad und macht damit Ausflüge. Aufgrund ihrer körperlichen Einschränkung ist es ihr nicht möglich selber zu fahren. Aber mit dem Rikscha-Fahrrad kann sie gemeinsam mit Betreuer*innen die Welt erkunden.
„Eingliederungshilfe für die Freiheit!“ (Larissa, Auszubildende zur Heilerziehungspflegerin)
Das ist Lisa.
Lisa nimmt gerne an Freizeitangeboten Teil und liebt es zu Stricken.
Die gemeinsamen Aktivitäten geben ihr Freude und ermöglichen soziale Kontakte im Alltag. Ohne die Unterstützung von Betreuer*innen wäre die Teilnahme an diesen Angeboten für sie kaum möglich.
„Wer Eingliederungshilfe kürzt, kürzt Lebensqualität.“ (Luis L., Auszubildender zum Heilerziehungspfleger)
Das ist Simona.
Simona puzzelt gerne mit anderen und tritt so in den Kontakt mit Menschen. Für Simona ist das Puzzeln nicht nur eine einfache Beschäftigung, sondern auch Teilhabe, Beziehung und Lebensqualität.
„Wird in der Eingliederungshilfe gespart, so nimmst du Simona das wichtigste Puzzleteil ihres Lebens.“ (Luis R., 22, Auszubildender zum Heilerziehungspfleger)
Das ist Mia.
Mia hat eine Autismus-Spektrum-Störung, weshalb sie sich nicht verbal äußern kann. Sie besitzt ein IPad als Unterstützung für die Kommunikation. Damit kann sie ihre Gefühle und Bedürfnisse artikulieren. Ohne Eingliederungshilfe könnte sie sich nicht äußern.
„Eingliederungshilfe ist wichtig. Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben sich mitzuteilen und am Leben teilzunehmen.“ (Marie und Güler, Erzieher*innenausbildung)
Das ist Thomas.
Thomas hat einen Gendefekt, weshalb er auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Damit kann er seine Umgebung erkunden. Ohne Eingliederungshilfe wäre dies nicht möglich.
„Wer Eingliederungshilfe kürzt, kürzt auch Freiheit und Lebensrechte.“ (Marie und Güler, Erzieher*innen-Auszubildende)
Das ist Peter.
Peter ist 60 Jahre alt. Durch seine Beeinträchtigung lebt er am für viele Menschen unsichtbaren Rand der Gesellschaft. Durch die OBA (Offene Behindertenarbeit) erhält er zahlreiche gesellschaftsverbindende Möglichkeiten. Ihm wird durch die Betreuung des AUW (Ambulant Unterstütztes Wohnen) ermöglicht, seine 1000 km weit weg wohnende todkranke Schwester zu besuchen, um ihr ein letztes Mal persönlich zu begegnen.
„Eine Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht.“ (Sascha, Auszubildender zum Heilerziehungspfleger)
Das ist Leon.
Für ihn ist die Eingliederungshilfe unverzichtbar, da sie ihm den Zugang zu echten Naturerfahrungen ermöglicht. Mit gezielter Unterstützung kann er sich draußen orientieren, sicher bewegen und aktiv an Ausflügen teilnehmen. Ohne diese Hilfe könnte er die Natur nicht selbst erleben, sondern sie nur auf Bildern oder in Videos anschauen. Dadurch würden ihm wichtige Sinneseindrücke und Entwicklungsmöglichkeiten fehlen.
"Kürzungen in der Eingliederungshilfe gefährden die Teilhabe von Jugendlichen und schränken wichtige Entwicklungs- und Alltagserfahrungen erheblich ein." (Siiri, Auszubildende in der Heilerziehungspflege)
Das ist Lena.
Lena liebt es zu singen, zu tanzen und selbst Musik zu machen. Die Eingliederungshilfe ermöglicht ihr, ihren Hobbys und Interessen nachzugehen, was ohne diese Hilfe nicht möglich wäre.
„Die Eingliederungshilfe kann nicht gekürzt werden ohne Menschenrechte zu verletzen.“ (Sophia, Auszubildende zur Erzieherin)
Das ist Marco.
Marco macht gerne Ausflüge auf den Spielplatz. Ohne Eingliederungshilfe wäre dies nicht möglich.
„Eingliederungshilfe schafft Teilhabe – damit Kinder wie Marco unbeschwert die Welt entdecken können.“ (Tabea G., Auszubildende zur Heilerziehungspflegerin)
Das ist Andrea.
Andrea nimmt gerne an Sportangeboten teil und ist besonders gerne in Bewegung. Die gemeinsamen Aktivitäten machen ihr viel Freude und bringen Abwechslung in ihren Alltag. Damit sie sicher und aktiv teilnehmen kann, ist sie auf Unterstützung durch Betreuungspersonal angewiesen.
„Eine inklusive Gesellschaft spart nicht an Teilhabe.“ (Tabea S., Auszubildende zur Heilerziehungspflegerin)
Das ist Basti.
Basti ist Autist. Für ihn ist die Eingliederungshilfe unverzichtbar, um am schulischen und sozialen Leben teilzunehmen. Aufgrund seiner besonderen Wahrnehmung und Kommunikationsweise stößt er im Alltag oft auf Barrieren, die er ohne Unterstützung seiner Schulbegleitung nicht selbstständig überwinden könnte.
„Eingliederungshilfe bedeutet nicht Bevorzugung, sondern Ausgleich von Nachteilen – sie gibt einem Kind mit Autismus-Spektrum-Störung die faire Chance, seinen Platz in Schule und Gesellschaft selbstbestimmt zu finden.“ (Miriam, Auszubildende in der Heilerziehungspflege)
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