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Porträt der etwas anderen Art

Johannes Reicheneder, Stellvertretender Geschäftsführer der Lebenshilfe Freising, kurz und prägnant.

Lesen Sie selbst.

Im Porträt der anderen Art: Stellvertretender Geschäftsführer Johannes Reicheneder

Was wäre der Titel Ihrer Autobiografie?

"Ich habe nur nicht 'Nein' gesagt."


Arbeiten Sie, um zu leben oder leben Sie, um zu arbeiten?

"Das wechselt gelegentlich. Ich strebe aber an, dass ich arbeite, um zu leben."


Halten Sie Ihren Job bei der LH für eine Kunst oder eine Wissenschaft?

"Das gilt für alle, die im Dienste der Lebenshilfe Freising stehen. Wir sind Künstler:innen im Improvisieren. Vielleicht erlangt ja irgendwann Improvisationskunst noch den Rang einer wissenschaftlichen Disziplin…"


Welchen Rat würden Sie Ihrem 15-jährigen Ich geben?

"Pass` auf unsere Demokratie auf und setz` Dich dafür ein!"


Wo sehen Sie die größten Herausforderungen, denen sich die Lebenshilfe in den nächsten Jahren stellen muss?

"Die Veränderungen im SGB IX (BTHG) und die notwendige Transformation der Lebenshilfe Freising weiterhin bewährte Angebote und Dienste für Menschen mit Behinderung anbieten zu können und trotz der zahlreichen (bürokratischen) Hürden neue und vor allem inklusive Projekte entwickeln zu können.

All das geht nur mit Kolleg:innen, die zur Lebenshilfe Freising kommen und bei der Lebenshilfe Freising bleiben. Das ist durchaus eine Herausforderung angesichts der gesellschaftlichen Stellung und Bezahlung von Care-Berufen."


Was ist wichtiger: Dissens oder Konsens?

"'Zweinigung' in der Kommunikation als Konsens darüber, dass auch zwei oder mehrere Sichtweisen nebeneinander stehen können."


Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit bei der LH und was finden Sie nicht so gut?

"Mich erfreuen immer wieder die Gestaltungsräume in der Arbeit. Das Bemühen um Inklusion und Teilhabe auf allen Ebenen. Dies führt allerdings gelegentlich dazu, dass man sich selbst zu viel zumutet."


Welches war die bisher größte Herausforderung, der Sie in Ihrer Arbeit begegnet sind?

"Die Bürokratie während der Pandemie."

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