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Integrativer Kindergarten / -krippe "Am Veitshof II" Freising



   Ansprechpartnerin:

 

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   IK "Am Veitshof II" Freising
   Gertraud Aigner, Leiterin

   Johannisstr. 8c
   85354 Freising

   Telefon (0 81 61) 98 61 625
   Handy 0152 - 27 09 52 38
   Fax (0 81 61) 98 61 642

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   Lageplan

   Infoheft

   Gebühren 2011/12

   Termine:
   Di, 6.3.12, 20 Uhr Infoabend
   Do, 8.3.12, 8-16 Uhr Anmeldung

 

    Hier geht es zum Veitshof I


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Wir sehen uns als familienergänzende Institution und orientieren uns am Kindergartengesetz, den allgemeinen Menschenrechten und dem Leitbild der Lebenshilfe Freising. In diesem haben Menschen mit Behinderung das gleiche Ansehen wie Menschen ohne Behinderung. Die Würde aller Kinder ist unantastbar, sie haben ein Recht auf Individualität und freie Persönlichkeitsentwicklung.

Wir setzen uns dafür ein, dass Kinder mit besonderen Bedürfnissen die Unterstützung erhalten, die es ihnen ermöglicht, am gesellschaftlichen Leben optimal teilzunehmen.

 

Lage und Beschreibung


Die Kindertagesstätte ist derzeit in einem Containergebäude neben dem integrativen Kindergarten am Veitshof I untergebracht und besteht aus einer integrativen Krippengruppe und einer integrativen Kindergartengruppe.

Die Räumlichkeiten umfassen für jede Gruppe einen eigenen Gruppenraum, einen Ruhe- und Schlafraum, einen abtrennbaren Bewegungsbereich und einem Differenzierungsraum. Jeder Gruppe steht ein eigenes Badezimmer zur Verfügung.

Zur Gartennutzung stehen der Kindertagesstätte sowohl der Gartenbereich des Veitshofs I als auch der angrenzende öffentliche Spielplatz, (welcher von 07:30 Uhr bis 13:00 Uhr für uns reserviert ist) zur Verfügung.

Der Außenbereich des Veitshofs I ist sehr vielfältig und großzügig ausgestattet. 
Neben einer Vielzahl an Fahrzeugen und Sandspielsachen besteht für die Kinder die Möglichkeit diverse Kletter- und Schaukelgeräte zu nutzen. Auch ein Rutschbahnberg und sinnesanregende Materialien leiten die Kinder dazu an, ein kreatives Spiel zu führen.

 

Gruppen / Personelle Besetzung

In der Kindertagesstätte gibt es eine Kinderkrippengruppe und eine Kindergartengruppe.

 

Gruppe

 

Qualifikation

Igelgruppe (Kindergartengruppe)                  
17 Kinder,
davon vier Kinder auf
heilpädagogischen Plätzen

eine Kinderpflegerin,

eine Dipl. Heilpädagogin in Teilzeit (Fachdienst),

eine Erzieherin (in Teilzeit),

eine Erzieherin

Käfergruppe (Kinderkrippengruppe)
12 Kinder,

davon zwei Kinder auf heilpädagogischen Plätzen

 

zwei Erzieherinnen,

eine Erzieherin mit heilpädagogischer Zusatzausbildung,

eine Berufspraktikantin

 

 

Interdisziplinäre Zusammenarbeit findet statt u.a. mit Therapeuten, Schulen, Frühförderstellen und Ärzten. Eine Psychologin steht zur Verfügung, die das Team durch Förderdiagnostik und Beratung unterstützt.

 

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Aufnahmekriterien

Die Aufnahme der Kinder erfolgt nach der Anzahl der verfügbaren Plätze. Wir wenden die Aufnahmekriterien der Stadt Freising analog an (Alter, Wohnortnähe, soziale Notlage,…).

In der Kinderkrippengruppe können Kinder ab einem Jahr, in der Kindergartengruppe Kinder ab 2,5 Jahren aufgenommen werden. Die Aufnahme der Kinder, die einen heilpädagogischen Platz bekommen, erfolgt durch reguläre Anmeldung und Gutachten eines Arztes.

 

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 7.30 bis 16 Uhr

Feriengruppen:

Herbst- / Weihnachts- / Faschings- / Oster- / Pfingstferien

Schließzeiten:

Weihnachten-Neujahr / Faschingsdienstag / Sommerferien August-September (4 Wochen)

 

Unsere pädagogische Haltung – Menschenbild

Wir schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre, damit sich jedes Kind angenommen und wohlfühlen kann. Uns ist es ein Anliegen, die Bedürfnisse der Kinder wahrzunehmen und ihnen mit liebevoller Zuwendung zu begegnen. Wir sehen uns zusammen mit den Kindern als Lernende. Kinder erweitern unseren Blickwinkel, erschließen neue Sichtweisen und begeistern uns durch ihr Selbstverständnis.

 

Konzeption – Integration

Die Arbeit gründet auf den Bestimmungen des BayKiBiG, sowie den Krippenrichtlinien des Bayrischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen und hält die Anforderungen der Rahmenleistungsvereinbarung mit dem Bezirk Oberbayern für die behinderten und von Behinderung bedrohten Kinder in Kindertageseinrichtungen ein.

Wir verstehen unter Integration das gemeinsame Teilnehmen und Teilhaben aller Kinder am gesellschaftlichen Leben und zwar von Anfang an: Kinder, behindert oder nicht behindert, Kinder, unterschiedlichen Alters, Geschlechts, Religion und Herkunft. Integration ist für uns ein stetiger Prozess gemeinsamen Handelns und Lernens der Kinder und der Erwachsenen.

Die Kinder erleben die Vielfältigkeit der Menschen, ihre Möglichkeiten und Neigungen, ihr Aussehen und ihre Befindlichkeiten, ihre Fähigkeiten und Grenzen. Sie entdecken, was bei aller Unterschiedlichkeit möglich ist. Im Zusammenleben der verschiedenen Kinder entfaltet sich die Individualität jedes einzelnen Kindes, jedes Kind gibt und nimmt lebendige Erfahrungen.

Integration soll in einem gemeinsamen, pädagogisch durchwirkten Lebensraum verwirklicht werden. Aus der Vielzahl der Verschiedenheit des Einzelnen können Gruppen zusammenwachsen und geprägt werden. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, auch unsere Krippengruppe integrativ anzubieten.

 

Für unseren Alltag bedeutet Integration:

  • Jeder Mensch ist wertvoll.
  • Jeder Entwicklungsschritt zählt.
  • Jeder erlebt sich als Teil der Gemeinschaft.

Ansonsten findet im Wesentlichen die Konzeption des Integrationskindergartens Am Veitshof I mit Ausnahme des Montessorischwerpunktes Anwendung.

 

Zusammenarbeit mit den Eltern

Für eine gelungene Erziehungspartnerschaft im Sinne der Kinder ist eine vertrauensvolle, wertschätzende und transparente Zusammenarbeit notwendig und wichtig. Wir nehmen die Eltern als vorrangigste Erziehungs- und Bezugsperson der Kinder ernst und schätzen ihre Erziehungskompetenz für ihr Kind.

In der Krippengruppe findet während  der Eingewöhnungsphase ein besonders intensiver Austausch in Form von Gesprächen statt.

Darüber hinaus werden folgende Formen der Zusammenarbeit angeboten:

  • 1-2 Entwicklungsgespräche pro Jahr
  • Tür- und Angelgespräche während der Bring- und Abholzeiten
  • Elternabende
  • Aushänge
  • Hospitationen
  • Elternbriefe
  • Elternbefragungen
  • Informationsveranstaltungen
  • Gemeinsame Feste und Feiern
  • Begleitung von Übergängen, z.B. Aufnahme in die Einrichtung, Übergang in den Kindergarten oder in Schule

 

 

 


 

 

Neue Ära für Kleinkinder bei der Lebenshilfe Freising / Integrative Krippengruppen in Freising und Eching als neues Angebot

Freising/Eching, 11.10.2010. Im Echinger integrativen Kindergarten „Bunte Arche“ war es im Rahmen des traditionellen Herbstfestes. Im Freisinger „Veitshof“ begrüßten die Kindergartenkinder ihre kleinen Kollegen mit Lieder und einem riesigen Geschenk. Bei beiden Gelegenheiten wurden kürzlich die neuen Krippengruppen an den integrativen Kindergärten der Lebenshilfe Freising feierlich eröffnet. „Damit eröffnen wir eine neue Ära bei der Lebenshilfe“, erklärt Geschäftsführer Franz Burger. Gerade in Zeiten wo Eltern dringend nach Krippenplätzen Ausschau halten und der Bedarf bei weitem noch nicht gedeckt sei, beweise die Lebenshilfe wieder einmal ihre Offenheit für Innovationen und ihr Angebot an konkrete Hilfen für Menschen mit und ohne Behinderungen.

Der Freisinger Lebenshilfe-Kindergarten brach zu neuen Ufern auf – wortwörtlich neben der Moosach. Direkt am gewohnten Gebäude „Am Veitshof“ stehen schon lange die Container – bislang Ausweichheimat für den Katholischen Kindergarten St. Georg –, in die jetzt die Krippengruppe „Veitshof II“ eingezogen ist. Krippengruppenleiterin Alexandra Voll erzählt von den ersten Wochen mit den Kleinen: „Bevor die Kinder den Container erobern konnten, gab es viel zu tun. Das neue Team hat sich kennen gelernt, und gemeinsam haben wir uns intensiv mit den Bedürfnissen der Kinder und den neuen Räumen auseinandergesetzt. Zuallererst sind diese einen Platz zum Ankommen und Wohlfühlen.“ Schritt für Schritt gelte es dabei, eine tragfähige und gute Beziehung und Bindung zwischen Kindern und Personal aufzubauen. „Damit ermöglichen wir den Kindern einen guten Start in das neue Krippenleben in unserer Käfergruppe“, gibt sich Gruupenleiterin Voll überzeugt.

Ersten Besuch hatten die Krippenkäfer auch schon: Die Kindergartenkinder vom „Veitshof I“ zogen in langer Schlange zum Nachbarhaus und rollten ein Wägelchen mit einem rosa Riesengeschenk mit. Große Augen gab es bei den Krippenkindern, als aus dem Paket Spielzeug für den Sankdkasten purzelte. „Jetzt dürft ihr in unserem Garten mitspielen. Das Türchen ist immer offen“, lud Kindergartenleiterin Getraud Aiger ein.