Integrativer Kindergarten "Moosschifferl" Freising-Attaching
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Ansprechpartnerin:
IKG "Moosschifferl" St.-Erhard-Str. 15 Telefon (0 81 61) 86 14 84
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Der Integrative Kindergarten Moosschifferl liegt in Attaching, einem Ortsteil mit dörflichem Charakter südlichen von Freising. Es besteht öffentliche Beförderungsmöglichkeit durch einen regelmäßig verkehrenden Stadtbus. Die Einrichtung in einer verkehrsarmen Seitenstraße am Ortsrand (nahe der Bushaltestelle) ist sowohl zu Fuß als auch mit dem PKW gut zu erreichen. Parkplätze sind ausreichend vorhanden.
Die ruhige Ortsrandlage bietet gute Ausflugsmöglichkeiten in die ländliche Umgebung. Ebenso ist der örtliche Spielplatz ein attraktives Ziel für Kindergartengruppen.
Haus und Garten
Das Gebäude, ein zweistöckiger, moderner Bau mit ungewöhnlicher Architektur, ist hell und einladend. Auf den geräumigen Freiflächen im Eingangsbereich wie auch in den Räumen des Hauses finden Kinder eine anregende Umgebung und ausreichend Platz, kreative Spielideen zu entwickeln, ihrer Freude an Bewegung nachzugehen, konzentriert zu arbeiten oder sich zurückzuziehen.
Folgende Räumlichkeiten stehen zur Verfügung:
- Im Erdgeschoß:
- zwei Gruppenräume mit Kochstelle und Galerie sowie zwei Garderoben und Boxen für persönlichen Wechsel- bzw. Sportkleidung der Kinder,
- Werkraum mit Werkbank,
- großer Bewegungs- und Mehrzweckraum mit Staunebenraum und großzügiger Ausstattung an Bewegungsgeräten,
- Kinderbad mit Dusche, Wickelauflage und Toiletten,
- Büro, Küche, Personaltoilette,
- Stauräume für Spiel- und Bastelmaterial,
- unterschiedlich gestaltete Spiel- und Arbeitsräume im Gangbereich (Bällebad, Verkleidungsecke, Literaturecke mit Kindercomputern),
- Foyer mit Informationswänden.
Im 1. Stock:
- Mehrzweckraum für Sitzungen bzw. Elterngespräche,
- Ruheraum mit Wasserbett und Liegeflächen für Kinder mit Bedarf eines Mittagsschlafes, (als audio-visueller Therapieraum ausgestattet),
- Raum für Kleingruppen- bzw. Therapiearbeit,
- zwei Technikräume.
Von jedem Gruppenraum gibt es einen direkten Zugang zum Garten, der neben einem kleinen Hügel und verschiedenen Spielgeräten den Kindern mit einer großen Sandanlage ausreichend Spiel- und Bewegungsraum bietet. In den Sommermonaten gehören unterschiedliche Spielmöglichkeiten mit Wasser zum Angebot. Zahlreiche, zum Teil therapeutische Fahrzeuge in unterschiedlichen Größen stehen den Kindern ganzjährig zur Verfügung, ihre motorischen Fertigkeiten zu entwickeln. Zum Tüfteln und Bauen regt ein großer Vorrat an Baumabschnitten und Brettern an, die die Kinder als Bewegungsbaustelle überall im Garten in ihr Spiel einbeziehen. Der Garten wird teilweise von Nuss- und Obstbäumen beschattet und bietet so auch an den heißen Tagen angenehmen Spielraum im Freien.
Kindergartengruppen
Im Integrativen Kindergarten Moosschifferl gibt es zwei Kindergartengruppen und bei ausreichender Anmeldung eine Integrative Spielgruppe. Es werden heilpädagogische und Regelplätze angeboten.
In jeder der beiden Kindergarten-Gruppen stehen maximal 17 Plätze zur Verfügung, davon höchstens zehn heilpädagogische. Sie sind Kindern aus der Umgebung vorbehalten, für die ein besonderer Unterstützungsbedarf attestiert wurde. Dies sind Kinder, die – nicht nur vorübergehend – körperlich, geistig, seelisch oder mehrfach wesentlich behindert oder von Behinderung bedroht sind. Es kann sich dabei z.B. um Sinnesbehinderungen wie Hör- oder Seheinschränkungen handeln, um Syndrome wie z.B. das Down-Syndrom, um körperliche wie auch seelische Behinderungen oder um Entwicklungsverzögerungen.
Das Kind muss bei Aufnahme in den Kindergarten mindestens 2,5 Jahre alt sein – wir nehmen auch Kinder auf, die noch Windeln tragen – und kann bis zum Schuleintritt in unserem Haus betreut werden.
Spielgruppe
Unsere Spielgruppe bietet zwei heilpädagogische und zehn Regelplätze für Kinder im Alter von 1,5 Jahren bis zum Kindergarteneintritt. Sie ist an zwei Nachmittagen der Woche von 14.30-17.00 Uhr geöffnet. Nach der Eingewöhnungszeit nehmen die Eltern nur noch im Rahmen des turnusmäßigen Elterndienstes teil.
Personelle Besetzung
Jede der beiden Kindergarten-Gruppen ist mit drei pädagogischen Fachstellen ausgestattet. Das Team ist interdisziplinär mit Heil-, Diplom- und Sozialpädagoginnen, Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen besetzt. Eine Erzieherin bringt als Zusatzqualifikation ein Montessoridiplom ein. Die Sozialpädagogin hat zusätzlich die Einrichtungsleitung inne, zwei der Erzieherinnen nehmen die Gruppenleitungen wahr.
Für die Kinder auf heilpädagogischen Plätzen sind zusätzlich stundenweise eine Psychologin der Lebenshilfe Freising, sowie an zwei Tagen pro Woche eine Diplompädagogin als integrativer Fachdienst tätig. Von Jahr zu Jahr wechselnd wird das Team von Fachpraktikant/Innen. Eine weitere Erzieherin leitet die Spielgruppe und betreut die Kinder zusammen mit einer Kinderpflegerin und Eltern (turnusmäßiger Elterndienst).
Der Kindergarten ist innerhalb der Lebenshilfe Freising der Bereichsleitung unterstellt, die im Rahmen ihrer internen Fach- und Dienstaufsicht die Belange der Einrichtung begleitet, Leitung und Mitarbeiterinnen berät und deren beruflichen Qualifizierung durch regelmäßige, dem Bedarf entsprechende Fortbildungen weiterentwickelt.
Angebot
Die strukturelle Angebotsgestaltung wird grundlegend von den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und Durchführungsverordnungen getragen und orientiert sich, soweit möglich, am Bedarf der Familien. Die erforderlichen Informationen gewinnen wir aus 2-jährig durchgeführten Elternbefragungen entsprechend dem Qualitätsmanagement der Lebenshilfe, Freising, sowie Befragungen aus aktuellem Anlass. Das Angebot wird entsprechend angepasst.
Schließtage
Maximal 30 Schließtage pro Jahr:
Weihnachten bis Hl. Drei Könige,
Faschingsdienstag
entweder
- eine Woche in den Pfingstferien der Schulen,
- drei Wochen im August/September
oder
- vier Wochen im August.
Außerdem schließen wir an drei weiteren Tagen für Betriebsausflug, Konzeptentwicklung und Fortbildung. Die Termine der Schließtage geben wir mit Beginn des neuen Kindergartenjahres bekannt.
Während der Schulferien haben wir außer der o.a. Zeiten im Service-Betrieb geöffnet und fragen den individuellen Nutzungsbedarf für diese Tage ab, um den Personaleinsatz planen zu können.
Für Kinder, die im September in die Schule wechseln, endet die Mitgliedschaft im Kindergarten automatisch. Eine Kündigung ist nicht erforderlich.
Mittagessen
Wir bieten täglich ein warmes, kindgerechtes Mittagessen an (Haupt- und Nachspeise). Eine Köchin des Integrativen Kindergartens Eching der Lebenshilfe Freising bereitet es täglich frisch zu. Es wird von einem Fahrdienst zeitnah geliefert. Das Mittagessen kann monatsweise bestellt werden, der Elternbuchung entsprechend auch für einzelne, lang gebuchte Wochentage.
Öffnungszeiten
Unsere Öffnungszeiten werden an den ermittelten Bedarf angepasst und umfassen zurzeit:
- Montag-Freitag von 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr,
- Nachmittagsangebot bis 16.30 Uhr einmal wöchentlich (fester Tag).
- Die Spielgruppe ist an zwei Nachmittage pro Woche von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.
- Die Betreuungszeiten der Spielgruppe sind nicht variabel.
Buchungen
In unserem Kindergarten haben Eltern unterschiedliche Möglichkeiten, innerhalb der wöchentlichen Öffnungszeit für ihr Kind zu buchen. Wahlmöglichkeit besteht beim Abholen zwischen 12.30 Uhr und 14.30 Uhr sowie dem Nachmittagsangebot. Es können für verschiedene Wochentage unterschiedliche Abholzeiten gebucht werden. In der Buchung muss die Dauer des Bringens und Abholens enthalten sein.
An möglichen Buchungskategorien ergeben sich:
20-25 Stunden pro Woche – Ø 4-5 Stunden täglich
25-30 – Ø 5-6
30-35 – Ø 6-7
35-40 – Ø 7-8.
Der Buchungsbeleg ergeht mit der Aufnahmemappe und gilt für ein Jahr.
Tagesablauf
Der Tag beginnt mit der Bringzeit, etwa eine Stunde, in der wir uns Zeit nehmen, Eltern und Kinder zu begrüßen und in den gemeinsamen Tag zu begleiten. In dieser Zeit können die Kinder im freien Spiel den Spielort und die Partner wählen.
Mit der gemeinsamen Begegnung im Morgenkreis verschaffen wir uns einen Überblick über die an- bzw. abwesenden Mitglieder der Gruppe, die Aktivitäten des Tages und beschäftigen uns zum ersten Mal mit dem aktuellen Thema: ein Lied, eine Geschichte, ein Fingerspiel. Hier ist auch Gelegenheit, sich in der großen Gruppe auszutauschen, zu erzählen.
Bis zum späten Vormittag schließt sich eine lange Phase freien Spielens an. Die Kinder können entsprechend den Regeln zwischen dem Gruppenraum und den Spielbereichen auf dem Gang oder im Bewegungsraum wählen. Diese Zeit wird unterbrochen durch gezielte Angebote an unterschiedliche Gruppen, die im Morgenkreis angekündigt wurden. In dieser Zeit steht machen die Kindern auch individuell Brotzeit. Dafür stehen 6-8 Plätze zur Verfügung. Wir legen Wert auf eine vielfältige, gesunde Brotzeit, bieten unterschiedliche Getränke an.
In der zweiten Tageshälfte räumen wir gemeinsam die Spielräume auf und gehen ins Freie – die Dauer der ‚Gartenzeit’ ist witterungsabhängig.
Mittags steht eine halbe Stunde zum Abholen der ersten Kinder zur Verfügung. Mit der Mehrzahl der Kinder nehmen wir gemeinsam das Mittagessen ein, das uns geliefert wurde, kindgerecht und täglich frisch zubereitet. Nach dem Zähneputzen haben die Kinder die Möglichkeit, Mittagsruhe zu machen oder erneut zum freien Spiel in Haus oder Garten zurückzukehren.
An vier Nachmittagen endet der Kindergarten für die Kinder um 14.30 Uhr. Einmal wöchentlich bieten wir ein thematisch konzipiertes Angebot bis 16.30 Uhr an, für das Kinder mit der Buchung angemeldet werden können.
Menschenbild
Alle Menschen sind verschieden durch ihre Persönlichkeit und gleich in ihrem Wert. Jeder hat das Recht, mit Achtung behandelt zu werden, das Recht sich frei zu entfalten - in Abstimmung mit den Rechten der anderen Menschen. Wir unterstützen Menschen darin, gleichberechtigt in unserer Gemeinschaft zu leben, sie aktiv mit zu gestalten und setzten uns für die erforderlichen Hilfestellungen ein.
Grundlegende pädagogische Konzepte
Der grundlegenden Sicht Maria Montessoris auf ein aktives, sich aus eigener Initiative die Welt erschließendes Kind messen wir große Bedeutung bei. Mit der Einzigartigkeit seiner Persönlichkeit, in der Einmaligkeit seiner Lebensumstände erforscht es seine Umwelt und sammelt Eindrücke mit allen Sinnen. Die Wahrnehmung wird entschlüsselt, analysiert und wieder zusammengefügt. Vernetzung entsteht.
Wir folgen ebenso den Erkenntnissen Piagets. Verstehen von Neuem baut auf bereits Erfahrenem auf. Dabei begünstigen „Zeitfenster“ in bestimmten Lebensphasen die kindliche Entwicklung. Sie vollzieht sich in wechselseitigen Anpassungsprozessen und das aktiv begreifende Kind baut sein Bild der Welt auf.
Die Wirklichkeit gewinnt jedoch erst durch einen persönlichen Bezug des Kindes zu seiner Lebenswelt an Bedeutung. Zugang schafft eine subjektiver Verarbeitungsprozess von Wahrnehmungen, Gefühle und Kommunikation. Spiel und Fantasie sind dabei seine Methoden.
Eine positive Entwicklung der kindlichen Persönlichkeit und die Entfaltung der Anlagen wachsen auf dem Fundament einer vertrauensvollen Bindung. Die Qualität dieser grundlegenden emotionalen und sozialen Erfahrung bestimmt maßgeblich die Entwicklung aller weiteren Lebens- und Lernprozesse.
Unsere pädagogische Haltung
Wir nehmen jedes Kind liebevoll an, achten seine Würde und respektieren seine unverwechselbare Persönlichkeit. In warmherziger Atmosphäre begegnen wir ihm partnerschaftlich, sind authentisch. Geborgenheit und Akzeptanz bilden die Grundlage für eine vertrauensvolle Beziehung und damit eine wesentliche Voraussetzung für gemeinsames Leben und Lernen im Kindergarten.
In der Begleitung der Kinder auf ihrem individuellen Entwicklungsweg sehen wir unsere pädagogische Verantwortung. Wir unterstützen ihre Suche nach einem Selbstbild, das sich an ihren Stärken orientiert und ermutigen sie, Herausforderungen anzunehmen.
Wir bemühen uns, dem familiären und sozialen Kontext des Kindes Rechnung zu tragen und Benachteiligungen zu kompensieren. Wir nehmen das Kind in seiner Ganzheitlichkeit wahr. Wir unterstützen seine Stärken und seinen Wunsch nach Selbständigkeit, schaffen Raum für sein Bedürfnis nach individueller Entfaltungsmöglichkeit.
Auch Kinder möchten in einer sozialen Gemeinschaft leben, mit anderen Menschen in Beziehungen treten. Wir ermutigen sie, eine eigene Meinung zu entwickeln und sich mit anderen auszutauschen. Es ist uns wichtig, ihre Sensibilität für die Balance zwischen den eigenen Interessen und denen der anderen zu fördern, Selbstbehauptung und Empathie zu entwickeln. Dabei unterstützen wir ihre Suche nach geeigneten Strategien zur Konfliktlösung.
Um den Kindern Orientierung zu geben, achten wir darauf, dass sie klare Strukturen erleben. Wir entwickeln mit ihnen die Fähigkeit, mit Regeln und Grenzen umzugehen, unterstützen ihr Verständnis für deren Notwendigkeit und beziehen sie in die Gestaltung ein. Wir bemühen uns, ein gutes Vorbild zu geben.
Voneinander zu lernen, verstehen wir auch für uns als einen lebenslangen Prozess. Wir teilen unser Bemühen und die Erfolge mit den Kindern und entwickeln gemeinsam ein Bewusstsein für den Umgang mit Herausforderungen, geeignete, individuelle Lernstrategien.
Inklusion
Inklusion verstehen wir als einen Prozess der Einigung, einen Prozess der Suche nach dem gemeinsam Möglichen, dem Gelten Lassen unterschiedlicher Sichtweisen, der Akzeptanz von Verschiedenheit, dem Verzicht auf eine Wertehierarchie. Dabei geht es nicht um die Vereinheitlichung von Interpretation, Zielen und Vorgehensweisen der beteiligten Personen und Gruppen. Inklusion zielt darauf, menschliche Verschiedenheit anzuerkennen und das Unterschiedene, das Ungewohnte, das Andere nicht zu diskriminieren.
Inklusion erweitert den Begriff der Integration, betrachtet einen Prozess auf allen Ebenen. Alle Menschen sind verschieden. Physische und psychische Barrieren, solche zwischen Ethnien und Kulturen grenzen ebenso aus wie die Zuweisung zu eine gesellschaftlichen Randgruppe. Die wesentliche Aufgabe liegt in der individuellen Unterstützung jedes Einzelnen hin zur gemeinsamen Sozialisation einer heterogenen Gruppe.
Inklusion – Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit
Es ist unser Ziel, im Lebensraum des Kindergartens eine Gemeinschaft gleichwertiger und gleichberechtigter Mitglieder wachsen zu lassen. Als Leitorientierung legen wir die in Deutschland geltenden Gesetze, Normen und Werte zugrunde, fordern und fördern eine Respektierung der Unterschiede Aller ohne Diskriminierung, also Gleichheit in der Vielfalt. Kinder und deren Familien wie auch Mitarbeiter/innen und Träger bringen ihre Persönlichkeit, ihren sozialen Kontext ein und sind am Aushandlungsprozess beteiligt.
Kinder mit und ohne Beeinträchtigung, Kinder mit deutschem oder Migrationshintergrund, Kinder aus gesellschaftlich konsolidierten Schichten wie auch aus Randgruppen erfahren die gleiche Wertschätzung. In dieser bewusst gemeinsamen Sozialisation erleben Kinder, dass Stärken und Schwächen allen eigen und nicht an ein Merkmal gekoppelt sind.
Wir sehen unsere wesentliche Aufgabe darin, Gruppenaktivitäten pädagogisch zu entwerfen und zu durchdenken, um allen Kindern mit ihren unterschiedlichen Voraussetzungen gleichermaßen Möglichkeiten zur Teilhabe zu eröffnen. Ebenso ist es uns wichtig, die Kinder dort zu unterstützen, wo ihre eigenen Ressourcen nicht ausreichen, um gelingende Beziehungen herzustellen oder aufrecht zu erhalten. Wir orientieren uns dabei am individuellen Bedarf des Einzelnen, seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten.
Inklusion im pädagogischen Alltag
- Entsprechend der Kapazität und unseren pflegerischen Möglichkeiten finden alle Kinder zwischen zweieinhalb und sechs Jahren Aufnahme in unserem Kindergarten.
- Die Gruppenstärke ist entsprechend dem besonderen Unterstützungsbedarf der Kinder reduziert.
- Jede Gruppe ist mit drei pädagogischen Fachstellen ausgestattet. Das Team ist interdisziplinär besetzt und bildet sich den Anforderungen entsprechend ständig fort. Es wird seitens des Trägers durch geeignete externe Fachkräfte unterstützt, beraten und begleitet.
- Die Gestaltung der pädagogischen Arbeit zielt durch individuelle Unterstützung auf die größtmögliche Teilhabe aller Kinder am gemeinsamen Leben und Lernen in den Gruppen. Dabei wird den jeweils unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung getragen.
- Wir sehen uns in der Begleitung der Kinder als Partner der Eltern. Wir sind in regelmäßigem, gemeinsamem Austausch, helfen sozio-kulturelle wie sprachliche Barrieren zu überwinden und sind bemüht, ihren Werte und Vorstellungen in unsere Arbeit mit ihren Kindern Rechnung zu tragen.
- Wir arbeiten mit Fachleuten zusammen wie Mitarbeiter/innen von Frühförderungen, Therapeuten und Ärzten, Schulen, Ämtern, sozialen und kulturellen Einrichtungen. Bei Bedarf stellen wir Eltern einen Kontakt zu ihnen her.
- Wir beziehen öffentlich Stellung für Inklusion. Wir unterstützen Kindern und deren Familien, ihre Interessen auf sozialer wie politischer Ebene zu artikulieren, und machen auf ihre konkreten Bedürfnisse aufmerksam. Wir nehmen Barrieren wahr und bemühen uns darum, sie zu beseitigen.
